Flaschenkontrollen2018-08-23T16:20:27+00:00

Füllstandskontrollen

Bei der Füllstandskontrolle mittels Kamerasystem wird von jeder Flasche ein getriggertes Bild aufgenommen und ausgewertet. Die Füllstandskontrolle arbeitet im Durchlichtbetrieb, um bei allen Getränkevariationen ein gut auswertbares Bild zu erstellen. Der Füllstand wird ermittelt, indem die Füllstandsschaumgrenze zum Verschluss von oben nach unten vermessen wird.

Füllstand

Das HF-Füllstandskontrollsystem wird bei Flaschen eingesetzt, die nicht durchleuchtet werden können (z.B. lackierte Flaschen oder Ton-Flaschen). Das System besteht aus zwei temperatur-kompensierten Messköpfen, welche in V2A-Gehäusen eingegossen sind und so über die Schutzart IP67 verfügen. Die beiden Messköpfe bilden gemeinsam eine Messbrücke. Durch den Aufbau der Messbrücke wird eine Schaumkompensation vorgenommen, so dass der Schaum mit in die Füllstandsberechnung einfließt. Zur sicheren Erkennung von durchgeschäumten Flaschen wird ein zusätzlicher Schaumsensor montiert. Zusätzlich kann das System mit einem induktiven Sensor ausgestattet werden, mit dem das Vorhandensein der Verschlüsse überprüft wird.

Verschlusskontrollen

Die Kronenkorkenkontrolle arbeitet mit einem Kamerasystem, um die Unversehrtheit des äußeren Dichtungsbereiches des Kronenkorkens durch eine optische Gradienten-Vermessung zu überprüfen. Durch den speziellen Aufbau der Beleuchtungseinrichtung wird der äußere runde Bereich des Kronenkorkens so ausgeleuchtet, dass ein homogener kreisförmiger Ring im Kamerabild entsteht, von welchem sowohl die Breite als auch die Rundheit und die Homogenität ausgewertet werden. Weiterhin wird der Aufdruck des Kronenkorkens ausgewertet. Die Bildauswertung des rotations-invariant aufgenommenen Logo-Bildes erfolgt anhand des Vergleichs mit den eingelernten Musterbildern.

Kronenkorken

Bei der 360°-Qualitätskontrolle wird sowohl das Vorhandensein, der Sitz und die Unversehrtheit des Verschlusses als auch (bei Schraubverschlüssen) der Sitz und die Vollständigkeit des Sicherungsrings überprüft.

Füller-/Verschließer-Management

  • Füllventilüberwachung
  • Verschließermanagement
  • Laborausschleusung
  • Flaschenbrucherkennung und Bruchfolgeflaschen-Ausschleusung
  • Bruchsimulation
  • Statistikfunktionen
Füller-Verschließer

Etikettenkontrollen

Die – je nach Aufgabenstellung – mit einem oder mehreren Kamerasystemen ausgestattete Etikettenkontrolle überprüft folgende Kontrollkriterien:

  • Anwesenheit des Etiketts
  • Position des Etiketts
  • Drehlage des Etiketts
  • Richtigkeit Etikettentyp
  • Etikettenversatz
  • Barcode
  • Datumsaufdruck

Soll lediglich das Vorhandensein der Etiketten überprüft werden, ist oft eine einfache Kontrolle mittels Lichttastern ausreichend. Dabei wird für jede Etikettenposition (z.B. Rumpf, Rücken, Hals, Medaillon) unmittelbar nach der Aufbringung/Anbürstung ein Lichttaster in die Etikettiermaschine eingebaut. Die Anwesenheit des Verschlusses wird mit einem zusätzlichen Lichttaster im Einlauf der Etikettiermaschine überprüft.

Druckzeichenkontrollen

Die Druckzeichenkontrolle zur Überprüfung des Barcodes und/oder des Mindesthaltbarkeitsdatums überprüft – je nach Aufgabenstellung – folgende Kontrollkriterien:

  • Vorhandensein des Datumsaufdrucks/Barcodes
  • Vollständigkeit des Aufdrucks
  • Lesbarkeit des Aufdrucks
  • inhaltliche Korrektheit des Aufdrucks (“OCR”)
Barcode Datum

Außerdem im Produktportfolio

  • Füllröhrchenerkennung
  • Ultraschallbad
  • Vakuumkontrolle
  • Laugekontrolle
  • Restflüssigkeitskontrolle
  • Bügelflaschenkontrollen

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Thorsten Weinmann

Projekt- und Vertriebsleiter

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